<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>

<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		<title>MyProblems.de - Lehrer/Mitschüler//Lehrmeister/Kollegen</title>
		<link>http://www.myproblems.de/</link>
		<description>Differenzen in Schule und Beruf finden hier Gehör</description>
		<language>de</language>
		<lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 22:10:37 GMT</lastBuildDate>
		<generator>vBulletin</generator>
		<ttl>60</ttl>
		<image>
			<url>http://www.myproblems.de/images/misc/rss.jpg</url>
			<title>MyProblems.de - Lehrer/Mitschüler//Lehrmeister/Kollegen</title>
			<link>http://www.myproblems.de/</link>
		</image>
		<item>
			<title>Kein Selbstwertgefühl und Praktikum... achtung, lang und ausufernd... sorry</title>
			<link>http://www.myproblems.de/showthread.php?t=30935&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 14:47:40 GMT</pubDate>
			<description>Ich weiß schon gar nicht, wo ich anfangen soll. 
Vor einiger Zeit – wie lange ist das schon her? Habe ich ja mal darüber geschrieben, dass ich meine Zeit oft allein verbringe bzw. mit sehr wenigen Menschen und so. Ich bin voller Selbstzweifel und habe ständig Angst, was falsch zu machen. Ich möchte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000">Ich weiß schon gar nicht, wo ich anfangen soll.</font></font></font><br />
<font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000">Vor einiger Zeit – wie lange ist das schon her? Habe ich ja mal darüber geschrieben, dass ich meine Zeit oft allein verbringe bzw. mit sehr wenigen Menschen und so. Ich bin voller Selbstzweifel und habe ständig Angst, was falsch zu machen. Ich möchte gern Erfolg haben, sehen, dass ich etwas kann, aber irgendwie klappt das nie so richtig. Ich habe eine Ausbildung damals abgebrochen, weil es nichts für mich war- Ergotherapeutin. Da muss man natürlich sozial kompetent sein und das bin ich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Also, mit Menschen arbeiten, das ist nichts für mich. Ich habe auch damals irgendwie eine blöde Praktikumsstelle erwischt, mit einer Anleiterin, die ziemlich streng war. Durch meine Schulzeit, in der ich auch irgendwie immer Außenseiter war, habe ich irgendwie den Anschluss verloren. Ich war eben immer sehr ruhig, aber auch irgendwie… komisch. Ja, als Kind war ich einfach nur sehr komisch. Mich macht meine Kindheit sehr zu schaffen, denn da kann ich mich nur an Mobbing erinnern, verprügelt zu werden etc. Wahrscheinlich war ich selbst irgendwie schuld daran. Ich versuche angestrengt, alles besser zu machen. Aufgeschlossener zu werden.Vielleicht bin ich ein bisschen misantrophisch geworden, aber ich lehne nicht jeden Menschen grundsätzlich ab. Ich freue mich über Gesellschaft, habe ja auch meine Familie, meinen Verlobten und wenige gute Freunde. Aber ich fühle mich immer so ausgeschlossen. Ich fühle mich wertlos, schon mein ganzes Leben lang. Jetzt habe ich vor einiger Zeit noch eine zweite Ausbildung gemacht und bin in einem Betrieb gelandet, in dem sie stark gemobbt haben. Ich suche schon immer die Fehler bei mir. Ich war freundlich zu den Leuten, habe versucht, fleißig zu sein und alles allen Recht zu machen. Aber die haben immer wieder was gefunden. Es wurde so schlimm, dass ich nicht mehr konnte und aufgehört habe. Das war Pech. Natürlich habe ich danach wieder gehört, dass ich mir wohl den schlechtesten Platz ausgesucht hätte. Aber irgendwie bin ich auch das perfekte Opfer. Es trifft mich ständig. Ich bin psychisch einfach zu instabil. Woran kann das liegen? Was mache ich falsch? Ich versuche, alles richtig zu machen. Und es ist ja nicht so, dass ich mich irgendwie ausgrenze. ich bin nur einfach ein sehr stiller Mensch, ich kann nicht über meinen Schatten springen. Hinzu kommt, dass ich ja eigentlich mit meinem Leben glücklich bin, aber ich führe eben irgendwie ein „anderes“ Leben. Ich gehe nicht jedes Wochenende weg. Ich habe wenig Freunde. Das ist irgendwie unnormal – nun, ja, dieses Thema hatten wir schon, ihr könnt es ja noch mal nachlesen. Dann hättet ihr allerdings wohl die ganze Woche zu tun. Es tut mir leid, dass ich so viel schreibe. Ich habe das Gefühl, ich muss das hier alles loswerden…</font></font></font><br />
<br />
<font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000">Nun meine dritte Ausbildung. Es macht mir Spaß. Sie ist schulisch, ich bin recht gut und mit der Klasse komme ich auch klar. Also, ich stehe jetzt nicht im Mittelpunkt, eher am Rande, aber das bin ich gewohnt. Außenseiter bin ich da vielleicht nicht unbedingt. Ich verstehe mich mit vielen recht gut und bin mit einer auch sehr gut befreundet.</font></font></font><br />
<font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000">Jetzt hat unser erstes Praktikum begonnen, seit einer Woche. Ich bin ja in der medizinischen Verwaltung tätig. Jetzt mache ich ein Praktikum – 3 Monate – im Patientenarchiv unseres Krankenhauses. Dazu muss ich sagen: Ich habe nicht immer völlig versagt bei Praktika. Ich war bei der Zeitung, im normalen Archiv, in der Musikschule etc. Da hatte ich auch mal Glück und lernte echt liebe Menschen kennen. Dort habe ich auch sehr gute Beurteilungen bekommen. Ich habe mich immer sehr bemüht. Aber nach dem Anwalt irgendwie… glaube ich, alles besser machen zu müssen. Ich habe nur noch Angst- Angst davor, Fehler zu machen. Ich stehe mir selbst im Weg. Ich bilde mir ein, die anderen Menschen können mich nicht leiden. Das ist wohl fast schon mein ganzes Leben lang so, aber auch in diesem Praktikum gerade besonders schlimm.</font></font></font><br />
<font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000">Meine Chefin ist eigentlich sehr nett. Eine flippige Frau, die aber schon schaut, dass alles genau gemacht wird. Ist ja auch richtig so. Und dann gibt es noch die 16 jährige (ich bin 22!) Praktikantin, die nur kurz da ist. Natürlich ist sie wieder irgendwie aufgeschlossener als ich. Sie sind alle sehr nett und die Arbeit macht eigentlich Spaß. Da kann ich nichts sagen. Aber ich bin anfangs umhergewuselt, habe versucht, alles richtig zu machen. Am zweiten Tag schon meinte meine Chefin, ich solle nicht immer so Perfektionistisch sein und nicht immer so hetzen, „wir seien auf Arbeit und nicht auf der Flucht“. Ich versuchte, ein bisschen runterzuschrauben, aber wollte natürlich immer noch alles richtig machen. Irgendwie erzeuge ich aber gerade das Gegenteil. Ich mache Faselfehler, Schusselfehler. Ich lasse die Archivtür extra leise ins Schloss „fallen“, weil das für mich eben dazu gehört, nein, da ist es falsch, „dann geht die nicht richtig zu, lassen Sie sie nur ranplautzen!“. Das ist nicht schlimm, ich weiß. Aber…ich frage zum Beispiel: „Da ist noch was auf dem PC, eine Anforderung, kann ich die noch schnell machen,dann kann ich das noch mal üben“. Plötzlich erklärt meine chefin mir, dass ich mit so was vorsichtig sein soll. Manche Menschen sehen das nicht gerne, wenn man so „übereifrig“ ist. Das könnte dann so ausgelegt werden, als „wöllten Sie Anderen die Arbeit wegnehmen“. Damals habe ich das zwar als lieb gemeinten Tipp aufgefasst, weil es nach ihrer Aussage ihr selbst wohl auch schon so gegangen sei. Ich war trotzdem sehr enttäuscht. Denn ich hab es ja nur gut gemeint. Irgendwie bilde ich mir auch immer mehr ein- wahrscheilnich stimmt es auch- dass sie mich nicht leiden kann. Die andere Praktikantin, ja, die findet alles schnell. Und ich, ich gab  mir extra viel Mühe und ich kann es irgendwie nicht. Ich fühle mich immer beobachtet, habe ständig angst, was falsch zu machen. Obwohl das vermutlich unnötig ist. Eigentlich ist sie doch recht nett und sie reißt auch niemandem den Kopf ab, wenn etwas schief läuft. Aber ich muss immerzu daran denken, wie ich wohl bei den anderen ankomme. Und wie sie über mich denken. Ich mache Schusselfehler. ich habe letztens wieder was falsch einsortiert. oder was vergessen. Sie sagte mir heute „Ja, Sie machen schon einige Schusselfehler. Ist noch im Rahmen“. Ich hätte heulen können. Ich wollte doch nie wieder irgendeine schlechte Beurteilung. Ich fühle mich schon ohne so etwas immer irgendwie wertlos. Denn ich bin diejenige ohne Freunde (also zwei, drei), die, deren Wochenenden nur aus lesen, TV, Familie und vielleicht mal einem Besuch bei der Freundin bestehen – und noch ein paar andere sachen, aber eben „langweilige“. Nich für mich unbedingt. Aber das ist ja heute wohl unnormal, da fühle ich mich so schon schlecht. Ich fühle mich einfach irgendwie so, als könnte ich nichts auf die Reihe bringen. Dabei sagte meine Chefin am Anfang: „Hier hat es bisher noch jedem gefallen. Da gab es keinen, der hier rausging und es ihm nicht gefallen hat. Viele besuchen mich heute noch.“ Ich frage mich: Warum scheinst du auch hier wieder mal nicht reinzupassen? Beim Anwalt damals habe ich das noch verstanden.  Das war schlimm, ich bin dann auch in die Tagesklinik etc. Aber vielleicht war das auch unnötig, ich meine, die im Krankenhaus sind auch nicht so kompetent, hab ich vielfach gehört. Leider hab ich in der Klinik nur meine Probleme auf die damalige Ausbildung hin bezogen. Aber das Grundproblem ist doch anders: Nämlich meine Unfähigkeit, mich selbst irgendwie als gleichbedeutend zu den anderen aufzufassen. ich fühle mich immer ausgeshlossen- zumindest oft. Ich… ich kann das alles gar nicht erklären. Die Praktikantin hat keine Fehler gemacht, toll, und ich? Ich hab Schusselfehler. Ich habe es aber satt, immer Fehler zu machen, ich will das nicht. Aber daneben habe ich auch ständig Angst, wieder zu versagen… Das macht mich ganz fertig. Ich weiß nicht, ob ich mich überhaupt irgendwie verständlich ausgedrückt habe. … Auf jeden fall möchte ich doch was ändern… Aber ich kann nicht. Ich bin ja nicht mal kritikfähig. Für mich bricht jedes Mal gleich eine Welt zusammen. Weil ich doch alles anders machen will…und es einfach nicht klappt. Alle sagen, ich sollte ruhiger, gelassener werden. Aber ich schaffe das nicht…</font></font></font><br />
<font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000">Dann hatte ich heute noch ein Foto von meinem Mann und meinem Hund mitgebracht. Das Thema kam auf meine Schwiegermutter, die in der selben Stadt wohnt wie meine Chefin. Meine Schwiegermutter ist Politesse. Und plötzlich fing meine Chefin an : „Ach, ist das die und die…? Mann, das ist ein richtiger Mistkäfer..:“ und begann, sich total über sie auszulassen. Ich sagte nur, dass das überhaupt nicht nach ihr klingt und ich das aber auch nicht beurteilen kann… Aber… ich meine… ich fand das ganz schön unhöflich. Ich meine, sagt man so was denn der SCHWIEGERTOCHTER ins Gesicht? Kann sie ihre Meinung nicht für sich behalten? Das hat mich echt fast umgehauen. So nett scheint sie mir ja doch nicht zu sein. Oder bilde ich mir das nur wieder ein? Ich weiß nicht. Ich weiß nur, dass meine Beurteilung wohl doch nicht gut ausfallen wird. Ein Witz: Tatsächlich steht da drauf: „Psychische Belastbarkeit“ und ist nach Punkten gegliedert. Mir ist vollkommen klar, dass ich da nur die geringste Zahl bekomme. Ich finde das furchtbar. Ich möchte doch Erfolg in meinem Praktikum haben. Endlich mal alles in Ruhe machen können, ohne Angst haben zu müssen. Ohne immer so sehr darüber zu grübeln. Ich mache ja auch schon ganz dumme Fehler. Die ich aber nur mache, weil ich mich eben innerlich so fertig mache. Klar weiß ich, wo der Adressstempel draufkommt. Aber sie stand hinter mir und ich war wieder mal… keine Ahnung. Ist das nicht erbärmlich?? Oder den Tacker falsch befüllen??? Wie dumm kann man sein? Mann, eigentlich bekomme ich so was doch hin… na gut ich bin tollpatschig.. Aber ich habe mir solche Mühe gegeben…</font></font></font><br />
<font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000">Und heute fragte sie nun, wie mein Wochenende war. Denn sie war ja wandern, auf dem Stadtfest etc (wie normale Menschen) und ich sagte: Ach, das war ruhig... hab bissel gelesen... war mit dem Hund draußen&quot; und hab mich schon total geschämt. Sie fragte auch verständnislos, ob ich denn keinmal auf dem Stadtfest gewesen sei. Ich sagte, da mein Freund ja arbeiten war... (ich meine, dass ich nicht viele Freunde hab, kann ich ja schlecht sagen)... und dann glaubte ich noch, mich rechtfertigen zu müssen und sagte, dass ich schon hin und wieder was unternehme, aber meistens bei &quot;Freunden zu Haus&quot; oder so. Dass ich nicht so ne Diskogängerin sei. Und sie meinte: Ach,ich dachte schon, Sie wären immer zu Hause. Das wär ja langweilig&quot;. Ich habe mich geschämt. Und war dann wiederum am Grübeln - zusätzlich - ob ich so ein Freak bin, weil ich irgendwie doch meist zu Haus bin... (siehe meine anderen Beiträge)</font></font></font><br />
<br />
<font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000">Tut mir echt leid für den langen Text : (</font></font></font><br />
<br />
<font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000">Liebe Grüße</font></font></font></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.myproblems.de/forumdisplay.php?f=51">Lehrer/Mitschüler//Lehrmeister/Kollegen</category>
			<dc:creator>Haselmaus</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.myproblems.de/showthread.php?t=30935</guid>
		</item>
	</channel>
</rss>
